Gemeinschaftsprojekt - Kollaboratives bauen - Modular

  • Ziel von AFOL.lu 3.0 ist es unter anderem Gemeinschaftsprojekte zu koordinieren/fördern.


    Ein Gemeinschaftsprojekt (Gemeinschaftliche Arbeit an einer gemeinsamen Aufgabe.) fördert das zusammen, sich austauschen, treffen, ...

    Ideen, Techniken, Teile, ... werden so zu einem ganzen zusammengefügt und führen zu interessanten Entwicklungen die man sich am Anfang des Projektes nicht vorstellen kann.


    Ein Gemeinschaftsprojekt ist sehr anspruchsvoll, reizvoll aber auch schwierig.


    Deshalb ist es notwendig den geeigneten Rahmen zu schaffen.


    MIt dem Stiftsplatz (Kaiserslautern) und Luxembrick hat AFOL.lu erste Erfahrungen sammeln können.

    Es zeigte sich dass Gemeinschaftsprojekte durchaus umsetzbar sind und eine willkommmene grosse Bereicherung für Ausstellungen sind.

    Es ist jedoch auch notwendig im Vorfeld einige Abstimmungen zu treffen die sehr Vielfältig sind.


    Es wäre schön wenn wir bei AFOL.lu eine gemeinschaftliche Baukultur/Szene umsetzen könnten. Es wäre eine Bereicherung für den einzelnen Teilnehmer, die Community und für die Events in der ganzen Region.

  • Wenn jeder Projekteilnehmer vor sich hinbaut (was und wie er will) dann entsteht kein Geimeinschaftsprojekt was stimmig und vorzeigbar wäre. Beim Gemeinschaftsprojekt geht es in erster Linie, um das zusammen zu realisieren. Gerade bei den bunten Steinen stößst man hier sehr schnell auf Grenzen.


    So ist es schwierig sich in einem Atelier zu treffen wo alle Steine zum Bauen zur Verfügung stehen. Noch haben die Teilnehmer ausreichend Zeit um sich zu treffen, um gemeinsam zu bauen.


    Schwierig ist es auch die eignen Steine mitzubringen. Außerdem hat man nie ausreichend und passende Steine. Egal um welches Projekt es sich handelt. Jeder baut gezwungenermaßen in seiner Ecke.


    Im Forum tauscht man sich über die Fortschritte aus. Tüffelt gemeinsam an Problemlösungen. Organisiert oder tauscht die nötigen Steine.


    Damit aber am Ende was vorzeigbares entsteht, sind Regeln notwendig die als Baugrundlage dienen damit am Ende alles zusammenpasst.


    Die Praxis zeigt, dass einge elementare Regeln für jedes Projekt definiert werden müssen.


    • Das Bauraster: z.B. 32x23 Platten
    • Das Farbschema
    • Die Verbindungen
    • Das Lichtprofil (Höhen, Breiten, ...)
    • Maßstab (z.B. Minifig)


    Diese Regeln auch Standard genannt ermöglichen es, dass jeder unabhängig seinen Teil des Gemeinschaftsprojekt schaffen kann, und im vorgegebenen Rahmen seine Ideen im Verhältnis zu den Nachbarmodulen stimmig aussehen lässt. So sind Bauten anderer Teilnehmer wieder inspirierent für eigene Kreationen, auf die man alleine nicht so gekommen wäre.


    Der Höhepunkt ist dann wenn alle Module zu einem Gesamtwerk zusammenfinden und dem Publikum vorgestellt wird.


    Klar gibt es immer wieder, Teilnehmer die sich nicht an Regeln halten können oder wollen.

    Wenn sich das störend auswirkt, müssen diese leider lernen dass Gemeinschaftsprojekte ein gemeinsames Ziel haben.


    Wenn jemand seinen eigenen Style durchsetzen möchte, dieser sich aber als kompliziert, Steine intensiv oder seltene Farben, oder der Mehrheit nicht gefällt, an Akzeptanz fehlt, so muss derjenige das Akzeptieren. Im Vordergrund des Standards steht, eine schnelle Umsetzung, Standardsteine, ...


    Der Standard ist soweit offen, dass jeder den Standard nutzen kann. Jedoch bei Ausstellungen sollte man den Namen des Standards erwähnen. Dadurch wissen AFOLs die diesen Standard nutzen, wo Sie beim Gemeinschaftsprojekt mitmachen können. Wo man die Baupläne findet. Wer zum Standard beigetragen hat.


    Und wo man sich zum Standard austauschen kann.