Meinung: Was denkst Du über ein Gemeinschaftsprojekt ? Welche Fragen tun sich auf ?

  • Hallo,

    prinzipiell finde ich Gemeinschaftsprojekte gut.

    Der Rahmen sollte klar definiert sein (Thema/ Grösse/ Schnittstellen). Jedoch sollten (eventuelle) Teilnehmer sich nicht unter Druck gesetzt fühlen durch Deadlines/ Kleinkarriertes/ Gruppenzwang.


    MfG,

    Daniel

  • Gemeinschaftsanlage: Was ist das Ziel? Eine Anlage weiterzuentwickeln und zu verbessern, verschönern, vergrößern? oder auf einer Ausstellung präsentieren?

    Auf welche Zeit ist das Gemeinschaftsprojekt angelegt? Nur auf das Ziel einer Ausstellung hin? Damit immer wieder auf Ausstellungen zu gehen oder wie Luxembrick ein "Dauerprojekt werden?
    Dann stellt sich die Frage, wie können Neue einsteigen und wie sind die Ausstiegsbedingungen?


    Da wir vermutlich nie im Vereinsheim zusammen bauen werden, (aber auch dann) muß genau festgelegt werden, was und wie gebaut wird ==> ein Standard. Umso einfacher der Standard, umso vielfältiger wird das Aussehen der Gemeinschaftsanlage. Was nicht standardisiert ist kann gebaut werden wie man es will.


    Der Standard muß irgendwo hinterlegt sein, das man ihn jederzeit durchschauen kann.


    Wer den Standard nicht akzeptiert macht nicht mit.


    Wo beginnt Gemeinschaft? Im Planen des Standards? Im Bauen?

    Der Standard kann hier entwickelt werden, was aber vermutlich lange Entwicklungszeit mit sich bringt. Er kann aber auch von einem festgelegt werden udn dann machen viele mit.


    Ein Modul höchstens 32x32 Noppen groß.


    Einemicromoonbasegemeinschaftsanlage wäre auch interessant, jeder baut ein Moonbaseviertel und auf einem Treffen/Ausstellung wird zusammengebbaut bzw auch gepusselt.


    Das Thema ist für mich sehr wichtig und davon würde auch meine Teilnahme abhängen.

  • Hallo,

    Gemeinschaftsprojekte sind eine tolle Sache.

    In der Umsetzung aber auch sehr sensibel, daher bin ich beim Thema "Zeit" voll und ganz bei Misch dass diesbzgl. kein Druck ausgeübt werden darf. Klar sollte das Projekt irgendwann einmal fertig gestellt sein, daher sollte ein etwaiger Termin sehr großzügig und realistisch gewählt werden.

    Weiterhin kommt es natürlich auf das Projekt selbst an.


    Bei "Luxembrick" gibt es ganz klar den Straßenstandard. Solche Standards müssen eingehalten werden, darüber sollten sich alle die bei einem solchen Projekt mitmachen wollen klar sein. Verbesserungsvorschläge sind natürlich immer willkommen, müssen aber von allen angenommen, beschlossen und umgesetzt werden.


    Bei anderen Projekten (mir fällt spontan das "Brückenprojekt" ein), muss halt ganz klar geregelt sein wer baut was bis wohin. Hier kommt es sehr viel auf Kommunikation an. Dafür haben wir ja Gott sei Dank unser Forum :-)


    Daher muss m. E. erst einmal die Projektidee her und darauf aufbauend werden Standards, Verteilung der Aufgaben usw usw besprochen und verteilt.


    Aber Matze2903 hat ja auch schon eine gute Vorlage für eine Idee geliefert: Wir bauen unser Vereinsheim, halt nur in klein....;)


    Viele Grüße

    Thomas

  • Hallo Zusammen,

    Ich habe einige Gleismodule für mobile Gemeinschaftsanlagen. Sollte ein Mitaussteller seine Module anders konstruiert haben sollte es nach Absprache möglich sein Angleichsungsmodule zu bauen damit alle Spaß haben. Dies sollte auch bei Strassenmodulen möglich sein.

    Derjenige welcher sich einer Gemeinschaftsanlagen anschliessen möchte sollte die Angleichungsmodule mitbringen.

    Gruß vom Rhein

    Dirk/66er

  • Hallo LLL


    Gemeinschaftliches Arbeiten sollte man unterteilen in 2 Gruppen:


    Einmal in kollaboratives Projekte (eventuell auch modular) und dann in modulare Projekte unter Standard.


    Kollaborativ ist eher so wie der Stiftsplatz in Kaiserslautern. Es wird ein bestimmtes Ziel ausgesucht, danach werden dann die Teilarbeiten verteilt und die einzelnen Erbauer sprechen sich untereinander ab, sodass sich nachher ein stimmiges Gesamtbild abgibt. Diese Gesamtbild ist aber auch nur vorhanden wenn alle Teile zusammen ausgestellt sind. Solche Projekt sind meist zeitlich begrenzt. Wurde das Objekt nach Fertigstellung mehrere Jahre gezeigt wird das Interesse weniger und es könnte abgebaut werden. Die Steine können dann für andere Projekte genutzt werden. Solche Projekte können aber auch wieder der Kern von einem neuen Projekt werden und somit weiterverwendet werden. Im Falle dess Stiftplatzes könnt z.B. das Diorama vergrössert werden und neue Gebäude im Umfeld dess Platzes erbaut werden.


    Modulare Projekte unter Standard sind da etwas anders. Hier müssen nicht bestimmte Teile in einer gewissen Reihe aufgebaut werden, sondern dadurch dass Teile untereinander tauschbar sind, ergibt sich je nach Teilnehmer und Aufbaureihenfolge jedesmal ein anderes grosses Gesamtbild. Dies bedeutet aber auch dass man viele Kompromisse eingehen muss um diese Modularität und Wechselbarkeit zu erhalten. Der grosse Vorteil liegt ganz klar darin dass nicht immer die gleichen Erbauer alles zusammentragen müssen um ein harmonisches Gesamtbild zu erhalten. Im übrigen kann man mit sich mit einem solchen modularen System an veränderte Situationen anpassen (Länge,Breite,Grösse und Teilnehmer)

    Jeder baut in seinem Kämmerlein sein Modul, und wenn er sich an den Standard hält, kommt er damit zu einer Ausstellung und es passt ganz einfach zum Rest dazu.

    Ein gutes Beispiel dazu ist der "Jedermannturm" und der "Luxembrick Standard" für ein Strassensytem mit Häusern im CC Standard.


    MfG

    Michel

    Ich bezeichne mich als Aged Fan of Building Bricks (AFOBB)

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  • Wir sollten mal beginnen uns auf einen oder Wenige Standarts festzulegen. Die Übergänge bei Straßenmodulen lassen sich sehr leicht kaschieren ( parkendes Auto, Baustelle oder ähnliches). Bei Schienen sollte es noch leichter gehen wenn man sich die Originale anschaut. Da ist manchmal eine

    Mischung aus Holz und Betonschwellen zu sehen als wäre es vom Flickschuster gebaut. Das ist meine Meinung zu kurzfristigen Projekten d.h. Wochenendaustellung. Für längerfristige Austellungen wie die Gartenschau lohnt es sich komplett einheitlich zu bauen.

  • Ich bin weiterhin dabei, den "Lauter Steine Turm" weiterzubauen als Gemeinschaftsprojekt. Für 2019 möchte ich das wieder angehen. Aber hier sieht man auch das Problem/die probleme. Ich hatte insgesamt 6 fremdetagen, die jemand aus der community gebaut hat(Danke dafür) der rest war von mir uns (GTB). Wenn es nicht aus der Gruppe rauskommt, wird es schwierig, ein Gemeinschaftsprojekt.

  • MiBra Du hattest mal eine Serie Module im LDD Bilder hier eingestellt. Leider finde Ich die nicht mehr. Vielleicht kannst du hier einen Link eingeben oder die Bilder noch mal vorstellen.

    Wir werden das strukturierter angehen.

    Zuvor muss aber jeder das Konzept eines Standards innehaben und die Rechte müssen geklärt werden sonst werden immerwährende Diskussionen entstehen.