Arbeitsdokument Luxembrick

Die Ziele von Luxembrick


Eine sich immer wieder veränderbare Wanderausstellung

Gemeinschafsprojekt

Planungssicherheit

Abrufbar

Vergünstigte Teilebeschaffung


Lokale Aktivität

LUG-Übergreifende Aktivitäten / Treffen


Bauanleitungen


Weiterentwicklung

Inspiration


Rechte am Material (Lizenz)


Community


Das Projekt Luxembrick in der Öffentlichkeit


Luxembrick ist eine fiktive Stadt, die durch Ihre Grösse und Szenen Details, Gross und Klein begeistert.

Eine Eisenbahnanlage rundet das ganze Diorama ab.


Die Anlage wird gerne für Events/Ausstellungen gebucht. Dafür ist aber eine Planungssicherheit notwendig.

Das bedeutet: Es muss Verlass auf die Teilnehmer sein. Einhaltung von Terminen / Absprachen etc.

Im Gegenzug muss der Veranstalter die nötige Infrastruktur stellen (Tische , Absperrung - Plexiglas) sowie Versicherung / Diebstahlsicherung / Überwachung.


Ideal wäre dass Luxembrick als Ausstellungsobjekt soweit Einnahmen generieren könnte um eine immer zur Verfügung stehende (2mx4m) grosse Stadt zu finanzieren und zu pflegen.


Damit wäre Luxembrick auf Abruf zur Verfügung. Unabhängiger von Abspringer. Grundgrösse des Dioramas abgesichert. Flexibler in der Gestaltung.


Warum wird soviel Wert auf Ausstellung gelegt ?


In dem die Stadt von sich reden lässt durch Besucher und Presse, entsteht Werbung für das Projekt und die Community.

Nur Ausstellungen bieten die Möglichkeit Projekte in dieser Grösse aufzubauen und den Aufwand zu rechtfertigen. Die wenigsten haben Zuhause den Platz sowie das nötige Kleingeld sich eine ganze Stadt aufzubauen. Auch hat nicht jeder das Interesse an einem Stadtlayout, sondern eher für Details oder Fahrzeuge. Diese aber erst in einer Szene zur Geltung kommen.


Ausstellungen bieten aber dem AFOL die Möglichkeit sein Werk einem Publikum vorzuführen und deren Reaktion zu erfahren. Ein MOC lebt erst durch den Betrachter. Erziehlt das MOC die gewünschte Wirkung ?

Hier gibt es Live Kommentare. Nicht zu vergleichen zu Facebook oder Forum. Es kommt zu Gesprächen, Fazination, ... und manchmal kommt eine neue zündende Idee für das nächste Bauprojekt.


Gemeinsam ausstellen schweist auch die Gemeinschaft zusammen. Die Teilnahme an AFOL-Ausstellungen mit eignem Rahmenprogramm bietet eine weitere Möglichkeit das Hobby LEGO zu erleben und auszuleben.


Eine weiterer Schritt wäre über die eigene Gemeinschaft (LUG) hinaus sich zu einem neuen Diorama für die Dauer einer Ausstellung sich zusammen zu schliessen. Daraus entstehen neue Bekanntschaften / Freundschaften in Nah und Fern.


In Kaiserlautern (Gartenschau) wird von Lauter Steine das Konzept bereits seit Jahren umgesetzt.

Der Baustandard Luxembrick bildet die Basisstadt. Die Mitglieder können Ihre Einzelprojekte (Gebäude, Strassenmodule, Parks, ...) für die Dauer der Saisonausstellung integrieren. Gar ganze Viertel (Altstadt) oder Kirmesplatz, erweitern stetig das Diorama. Gast-Dioramen werden durch Übergänge (Adapter Module) angeschlossen bis integriert.


Der Schlüssel für Gemeischaftsprojekte ist ein Standard.


Damit mehrere Teilnehmer in einer Gemeinschaft zusammen bauen können ist es notwendig eine gemeinsame Basis zu schaffen auf die jeder Aufbauen kann. Das wären Regeln. Diese sollen aber nicht als Einschränkung der eignen Kreativität wahrgenommen werden, sondern den Rahmen schaffen dass alles beieinander passt und so den Gesamteindruck fördert und nicht zerstört.


So wird z.B. festgelegt in welchem Massstab gebaut wird (z.B. Minifigmasstab). Genauso wie für die Eisenbahntrasse festgelegt werden muss wie breit die Züge maximal sein dürfen. Nicht dass beim ersten Durchlauf die Lok am Eisenbahntunneleingang zerschellt oder das Innenleben des Bergs mit sich reisst.


Eine weitere Regel wäre die Farbgebung. So wäre es nicht gerade Estetisch wenn sich wie ein Flickenteppich die Strassebelagfarbe dauernd ändern würde. Wenn z.B. alle Strassen Dunkelgrau sind und nicht schwarz, dann kann man mit schwarzen Fahrbahen als Stillmittel benutzen und so eine frisch geteerte Strasse nachbilden.


Bei Gebäuden ist gerade der Reiz mit verschiedenen Farben zu experimentieren. Aber verbaut man eine Farbe die im Gesamtbild schreit wie z.B. ein knall rotes Gebäude. Dann muss man sich klar sein, dass das Gebäude nicht überall Optisch Platz findet.


All diese Regeln die ihren Sinn haben sollten eingehalten werden. Wenn nicht muss drauf geachtet werden dass die Missachtung Nachbarmodule nicht beeinträchtigt oder gar Umbauten von nöten machen.


Die Regeln garantieren dass die Teilnehmer Ihre Module ohne weiteres zusammenschliessen können,

ohne dass diese umgebaut oder sonst angepasst werden müssen. Idealerweise kann ein Modul Universel im Layout genutzt werden.


Der Vorteile der Module:


Lager und Transportfähig

Jeder kann seine eigenen Ideen mit eigenen Steinen im Raster bauen.

Identifizierung der Module (Kennzeichnung / Code)

Schnelle Auf- und Abbauzeiten (Jeder kann Hand mitpacken, da der Zusammenbau standardmässig ist)

Aufbau planbar (Plansoftware)

Wiederverwendbar


Basismodule ermöglichen schnelle Weiterentwicklungen / Anpassungen / Szenengestaltung /Auswechselbar


Für die StandardModule können über Support (z.B. Lugbulk) günstigerer Mengenpreise erzielt werden.


Module erleichtern den Einstieg. Auch wenn Module in der Entwicklung schon sehr weitgeschritten sind, so kann man entweder auf das Basismodul zurückgreifen und auf weitere Gestaltungselemente die bereits im Layout sind zurückgreifen (z.B. Bänke, Laternen, Bäume etc)


Damit diese Standardmodule rasch geabut werden können und verwendetet werden können sollten lokal bereits gebaute Module zur Verfügung stehen. Die Baupläne sind für die Community frei verfügbar.

Eventuel können Bausets zur verfügung stehen, die alle Bausteine zum Bau eines Moduls beinhalten.


Erweiterte Module von Teilnehmern/Communitymitglieder stehen zur Inspiration / Weiterentwicklung zur Verfügung. Aber im Respekt des Autors. Sofern nicht angegeben sollte man sich mit dem Autor austauschen.

Gerade diese Kommunikation macht die Community aus.


Umsetzung / Roadmap


Bildung der Community


Lokale Basis schaffen: Stammtisch, Basismodule bauen (10 Stück), Info zum Standard (Webseite,Infoblatt,...)

Workshops


Den Standard diskutieren, erläutern, dokumentieren.

Baupläne für Grundmodule.


Regeln definieren zur Standardänderung / Anpassung / Neuentwicklung

Ein Konsortium schaffen (Zwischen LUGs/Gruppen)


Die Basismodule sind eine Gemeinshaftsentwicklung auch wenn die Weiterentwicklung einer einzigen Person zukommt. Besondere Weiterentwicklungen können oder sollten als Credits vermerkt werden.

Einseits kann man nachvollziehen wer was entwickelt hat, andersseits hat man einen direkten Ansprechpartner für Rückfragen.


Wichtig ist jedoch zu wissen. Alles was in den Standard einfliesst steht der Community frei zur Verfügung.

Das heisst die Module können so nachgebaut werden und bei Ausstellungen verwendet werden.

Es soll jedoch auf den Standard aufmerksam gemacht werden, damit Interessenten die Notwendigen Informationen finden können um sich dem Standard anschliessen zu können und die lokale Gruppe einseits zu stärken aber auch der Community.


Hier stellt sich die Frage ob der Standard ganz offen sein soll. Das heisst dass jeder die Module übernehmen kann oder es nur den Community Mitglieder vorbehalten ist.

Man kann durchaus Mitglied einer LUG sein, und die Module auf deren LUG-Ausstellungen zeigen (Mit der Vermerkung des Standards) und Mitglied der Community

    Teilen

    Kommentare